Für Smartphones, Tablet-PCs, Windows Phone: Ersatz-Menü
Datenschutzerklärung

>>> 10.10.2017 Neuigkeiten (News) ... Hier klicken

Ehemaliges Deutsches Rundfunk-Museum e.V. in Berlin und Potsdam

 


Ehemaliger Standort
unter dem Funkturm
Berlin
New museum site in Potsdam-Babelsberg
Letzter Standort in Potsdam Babelsberg


Postkarten-Serie
(Photos Andreas Springer)

 


 

 

>>> Das Deutsche Rundfunk-Museum e.V. löste seinen WEB-Auftritt zum 24.Juni 2013 auf und später auch den Verein. <<<
>>> Grund: Die finanzielle Unterstützung durch die ARD wurde zum Ende 2012 eingestellt. <<<

>>> Schade, da gerade 2013 der deutsche Rundfunk sein 90 Jahre-Jubiläum feiern konnte. <<<

>>> Somit ist das ehemalige Deutsche Rundfunk-Museum e.V. selbst zu einem Stück Rundfunkgeschichte geworden. <<< 


Diese private Seite ist schon seit 1997 online, also noch vor dem offiziellen WEB-Auftritt des ehemaligen DRM.

 

 29.07.2014: Der gesamte Gerätebestand des ehemaligen  DRM und des  DRA geht an das Technoneum in Mannheim über. ... mehr

 12.08.2014: Einige Hinweise zum "Niedergang" des Vereins, auch mit Gegenposition zu einigen Behauptungen im WWW. ...mehr

 

Auf dieser Seite und den Folge-Seiten zum Thema IFA werden u.a. 110 öffentlich gezeigte Exponate des ehemaligen  DRM

mit ihren technischen Daten vorgestellt.

 

Themen:

 

Frühes Museum (Museum-Standorte), ... unter dem Funkturm, Das Museum auf den Funkausstellungen (IFA),

Publikationen , Kataloge Aktivitäten, WEB-Site, Technische Plaudereien,   Nachträge

 

Das DRM auf den internationalen Funkausstellungen:
IFA 2007 IFA 2008 IFA 2009 IFA 2010 IFA 2011 IFA 2012

 

Frühes Museum und Standorte:

20erZimmer_1-0.jpgUnter dem Funkturm:

Das Rundfunkmuseum befand sich von 1967 bis 1997 unter dem Funkturm in Berlin in den Räumen der ehemaligen Vorkriegs-Sendestelle Witzleben. Der Verein war als gemeinnützig anerkannt.

 

Bemerkenswert waren die damaligen Ausstellungsräume. Unter anderem war ein Radio-Laden aus den dreißiger Jahren aufgebaut, ein typisches bürgerliches Wohnzimmer aus den zwanziger Jahren, ein Luftschutzkeller aus der Zeit des 2. Weltkrieges mit DKE (Goebbels-Schnauze), ein Aufnahme-Studio des Voxhauses, eine öffentliche Fernsehstube aus den dreissiger Jahren, ein Wohnzimmer der fünfziger Jahre, usw. Eine Postkarten-Serie (Photos: Andreas Springer) des Museums zeigte diese Exponate. Leider ist diese Serie vergriffen.

 

Reinhard Exner, Boris Witke und Rainer Steinführ haben Photos aus den frühen Jahren des Museums unter dem Funkturm, von den iFA-Ausstellungen und öffentlichen Präsentationen zur Nutzung bereit gestellt.   

 

 

finger.gif24 interessante Schwarz-Weiß-Photos aus den frühen Jahren des Museums:  mehr.jpg


 

Es hat in den Jahren um 1980 in den Räumen auch die bekannte Talk-Show "Unter'm Funkturm" gegeben, wo in den Kulissen des Museums so manche interessante SFB-Talkrunde lief.


1989 wurde nach zehnmonatiger Umbaupause das Museum unter dem Funkturm neu eröffnet. Die Ausstellungsfläche wurde dabei vergrößert und wesentlich verändert, moderne Großvitrinen im Erdgeschoß und im Untergeschoß angebracht.


1997 zog der Berliner Senat seine finanzielle Unterstützung zurück und die Berliner Messegesellschaft  benötigte die Räumlichkeiten für eigene Projekte. Deshalb mußte das Museum schließen und zog in Büro- und Lagerräume des Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) in Adlershof um.

 

Das war schon deshalb wenig erfreulich, weil zuvor eine Erweiterung und Moderinierung der Ausstellungsräume in der Endpalnung waren.


drm-logo.jpgSeit dem Umzug nach Berlin-Adlershof gab es keine Ausstellungsräume mehr. Nur im Hause des DRA standen einige wenige Schau-Vitrinen, eigentlich fast ohne jeden Publikumsverkehr.

 

rechts: Das Foto zeigt auch das modernisierte Logo des Vereins. Das alte Logo ist hier zu sehen.


Das Museum zog nochmals um: Dezember 2000 nach Potsdam - Babelsberg in die neuen Räume des DRA. Es sind dort auch in angenehmer Umgebung über 100  Exponate zu besichtigen. Bis Juni 2013 war der Internet-Auftritt des Museums online.

 

Es wird vielleicht nicht so bekannt sein, aber der Museumsverein hat in den Jahren seines Bestehens tausende Anfragen via Brief, FAX, Telefon und E-Mail kompetent beantwortet. Das waren Fragen zu konkreten Exponaten, zu Sammlerwerten und rundfunkhistorischen Themen. Es hat sich über die Jahrzehnte in der Branche herumgesprochen, dass seitens des Museums kompetente Antworten zu erhalten waren. Dafür waren hauptsächlich Frau Dr. Heide Riedel, Herr Reinhard Exner und auch ganz klein wenig der Betreiber dieser WEB-Seite verantwortlich ...

 

Das Museum konnte dabei auf eine große Fachbibliothek im Bereich Bücher und Zeitschriften zurückgreifen. Presse, Rundfunk, Fernsehen, Buchverlage griffen gern auf diese Kompetenz zurück. Viele Schüler, Studenten, Doktoranden, Journalisten, usw. haben Auskünfte und Unterstützung bekommen.

 

Oft wurden auch Exponate für Film- und Fernsehproduktionen und für Buchprojekte bereit gestellt. In vielen Spielfilmen und Dokumentationen sind Objekte des Museums zu finden, ebenso in diversen Fernsehproduktionen.


Der Verein sammelte bis zuletzt qualifiziert rundfunkhistorische Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik und Sende/Studiotechnik. In den letzten Jahren sind auch Objekte aus dem Bereich Multimedia hinzu gekommen. Ich gehe von einem Endbestand von ca. 1800 Exponaten aus. Darunter absolute Raritäten und technische High Lights. Diese Objekte gingen an das Deutsche Rundfunkarchiv Potsdam über.


In der Zeitschrift "Funkamateur" Heft Mai 2013 gab es einen zweiseitigen Artikel über das Ende des Deutschen Rundfunk-Museum e.V.


Einige Exponate des ehemaligen DRM am DRA-Standort in Potsdam-Babelsberg:

In der öffentlich erreichbaren Eingangshalle des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) sind ca. 15  Vitrinen zu sehen. Auch neben dem Haupteingang sind Exponate zu betrachten. Es werden hier ständig weit über 100 interessante Exponate aus vielen Jahrzehnten gezeigt. Somit ist diese Ausstellung zum Thema Rundfunktechnik eine der größten Ausstellungen in Berlin / Brandenburg.


Stand März 2013 / 2014: Publikumsbesuche sind wohl weiterhin Montag bis Freitag (ausser Feiertage) zwischen 9:00 und 17:00 Uhr möglich. Bitte im Foyer des DRA beim Pförtner anmelden. Gruppen über 8 Personen bitte vorher anmelden bei 0331 5812100. Führungen sind nicht vorgesehen. Adresse Potsdam Babelsberg - Medienstadt, Marlene-Dietrich-Allee 20.

Stand August 2014: Es wird wahrscheinlich auch ein PC-Bildschirm im Foyer mit den detailierten technischen Daten der Exponate zur Verfügung stehen.

 

Im Foyer des DRA. Die Photos zeigen nicht den aktuellen Zustand. Heute sind hier deutlich mehr Geräte (auch große Standgeräte und historische Videostudiokameras, Phonographen, usw. zu sehen. Ein "Leckerbissen" ist auch der der Vorkriegsfernseher FE6 von Telefunken.

 

Einige Exponate aus dem RBB - Gebäude im Fernsehzentrum in der Masurenalle (Berlin):

Einige andere Exponate können im RBB (SFB) -Neubau , erste Etage besichtigt werden. Der RBB (ehemals SFB / ORB) ist ein öffentlich rechtlicher Rundfunksender in Berlin.

Hier sind in einigen Vitrinen Exponate zu sehen. Fragen Sie beim Pförtner nach:

Stand März 2013: Ob solche Publikumsbesuche zukünftig noch für das Publikum möglich sind, kann ich nicht sagen. Bitte vorher beim RBB-Berlin (Fernsehzentrum) nachfragen.

Stand 2014: Es scheint hier jetzt auch Wechselausstellungen mit anderen Themen zu geben. Der Ausstellungsort scheint nicht gesichert zu sein.

- Photos anklicken -

Stand 2013

rdfmu8.jpg

Sicht auf die Vitrinen im

Fernsehzentrum des RBB, Masurenallee

Kuba Komet 1223SL, 1960

Kuba Komet 1223 SL, 1960

Eine interessante Fernseh-Musiktruhe,

Rarität. FS: 59 cm Bildrohr, 20 Röhren, VHF, UHF, 131 kg, 216 x 171 x 68 cm.

Telefunken T9, 1927

 Telefunken T 9 Radio, 1927

Geradeaus-Dreikreiser, 5 Röhren (3 x RE 144, RE 054 oder 034, RE 134), MW, LW. Mahagoni, 12 kg, 55 x 23 x 34 cm. 


Einige Photos vom ehemaligen Standort unter dem Berliner Funkturm und Exponate der Ausstellung vor 1997.

Diese Örtlichkeit ist nicht mehr in DRM-Nutzung:

 

- auf die Photos klicken -


rdfmu20.jpg

Sicht vom Museum zum Funkturm

rdfmu19.jpg

Vor dem Museum
(nach dem Umbau 1989, Eingang jetzt in der Mitte des Gebäudes)

ifa89-3.jpg

Während der IFA 1989, kurz nach der Neueröffnung.
Photo von Reinhard Exner

ifa89-4.jpg

Während der IFA 1989.
Im Hintergrund die Amateurfunk-Antenne

Photo von Reinhard Exner

ifa89-2.jpg

1989. In den neuen Ausstellungsräumen.
Photo von Reinhard Exner

ifa89-1.jpg

1989. In den neuen Ausstellungsräumen.
Photo von Reinhard Exner

 

ifa89-5.jpg

1989. Ausstellungs-Vitrinen

Photo von Reinhard Exner

ifa89-6.jpg

1989. Ausstellungs-Vitrinen

Photo von Reinhard Exner

rdfmu1.jpg

Ausstellungsvitrinen

(Nach dem Umbau 1989)

rdfmu18.jpg

Ausstellungsvitrinen

rdfmu21.jpg

Ein nachempfunder Loewe-Fernseher der dreissiger Jahre

rdfmu2.jpg

Sachsenwerk. "Olympia-Super" 1935.

Ein besonderes Gerät mit "Kinoskala" (Projektionsskala) für die Sendernamen. ...mehr

Detektor Atlantik, 1924

Detektor. "Atlantik" 1924

MW, Kopfhöreranschluß, 1,2 kg. 19 x 16 x 22 cm

Akkord Jonny, 1953

Akkord. "Jonny" 1953
Röhrenkofferradio. 4 Röhren
(DK92, DF91, DAF91, DL94), MW, Kunstlederbezug, 2,4 kg, 23 x 19 x 10 cm

ingelen-xxx.jpg

Ingelen. "Geographic 39W" 1938.
Ein besonderes Gerät mit automatischen Senderleuchtmarken auf der Europaskala. ...mehr

rdfmu6.jpg

 Loewe . "OE333" , 1926.

Ein besonderes Gerät mit einer "Mehrfachröhre", die heute als Vorläufer des "integrierten Schaltkreises" (IC) gilt. ...mehr

rdfmu7.jpg

Ideal . "DR1" 1926.

Mit einer "blauen Röhre" . Geradeaus-Einkreiser. Metall/Holzpult.  1,5 kg, 24 x 22 x 17 cm

Siemens D-Zug, 1924

Siemens "D-Zug" von 1924.

Rarität. Baugruppen: Rfv2 / Rfe 1 / Rfv 1/  Rfz 1 / Rfl 1. 4 Röhren (RE 86, RE 84 rot oder RE 86 gelb, 2 x RE 84 weiß oder rot). Geradeaus-Zweikreiser. MW. Holzgehäuse.

Braun T1000, 1964, Dieter Rams

Braun station T1000. 1963.

Besonderes Design von Dieter Rams

Superhet. 19 Transistoren (AF106, 5 x AF124, 8 x AF126, AC151, AC151r, AC153, 2 x AC153K). UKW, 2xMW, 2xLW, 8xKW. KW-Lupe, 8,5 kg, 36 x 26 x 13 cm

Radione R3

 Radione R3. 1943

Superhet, 7 Röhren (EF13, ECH11, EF12, 2 x EBC11, EDD11, EZ11).  3xKW, HF-Vorstufe. BFO, Gehäuse Metall, 11 kg, 35 x 23 x 17 cm.

rdfmu22.jpg

"Schwebende" Exponate in Vitrine

rdfmu23.jpg

Auswahl von Detektor-Kristallen

VEB Elektro-Akustik Hartmannsdorf Spatz, 1955

VEB Elektro-Akustik Hartmannsdorf, Spatz 1955

Superhet, 4 Röhren (DK192, DF191, DAF191, DL192), 6 Kreise, MW. Presstoff-Gehäuse, 2 kg, 24 x 18 x 7 cm

Braun Exporter, 1954

Braun Exporter 1954

Superhet. 4 Röhren (DK96, DF96, DAF96, DL96). 6 Kreise, MW. Plastik-Gehäuse. 1 kg, 17 x 12 x 5 cm

 

 Mix & Genest, Emgefunk F, 1924

Mix & Genest, Emgefunk F, 1924

Geradeaus-Einkreiser. 1 Röhre (RE78). MW, Holzgehäuse.  2,4 kg, 21 x 17 x 17 cm.

 

 


 

Museums-Katalog, "Lose Blatt"-Sammlung:

 

Das Museum hat 1975 (Ergänzungen 1976, 1978, 1980) einen eigenen Radio-Katalog (Auflage 1, 1000 Stk) herausgegeben, sowie eine Auflage 2 (Auflage 2000 Stk) im Jahr 1981 (Ergänzungen 1982, 1984, 1987) der in Sammlerkreisen (obwohl vergriffen) nach wie vor einen guten Namen hat:

 

  
  Ehemaliger Museums-Katalog.
Die Photos des Katalogs hat Andreas Springer aufgenommen, Autoren Dr. Heide Riedel, Ulrich Thiele.

In der 2. Auflage war für ein Datenblatt auf der Rückseite auch ein Schaltbild abgedruckt.

Neben dem reinen Datenteil gab es auch eine allgemeine rundfunkhistorische Einführung.

Auf dem Deckblatt ist das alte Logo des DRM zu sehen.

 


"Lose Blatt"-Sammlung, Archiv des Rundfunk-Museum

archiv-baende.jpg

 

Das Museum lieferte dem Archiv-Verlag die technische und geschichtliche Unterstützung und Autorenschaft für die dortige jahrelange erfolgreiche Einzel-Blatt-Serie über deutsche Rundfunkgeräte und Fernseher, Tonbandgeräte, usw.

sammelblatt-1.jpgsammelblatt-4.jpg

- Vorder- und Rückseite -

Die Vorderseite zeigte jeweils: Technische Daten mit Photo. Die Rückseite Detail-Informationen mit Photo des Geräte-Inneren.

 

sammelblatt-2-3.jpg

- Seite 2 und Seite 3 -

Seite 2 zeigte das Schaltbild. Seite 3 zeigte historische Informationen aus der Zeit des Exponats, später Literatur- oder Presse-Meldungen oder Photos / Grafiken mit zeitlichen Bezug zum Exponat. Diese Seite 3 wurde von Dr. Heide Riedel, Reinhard Exner und Ulrich Thiele betreut.

Beispielhaftes Sammelblatt der Sammelblattsammlung des DRM / Archiv-Verlages.

Die Photos des Kataloges haben Andreas Springer und Hendrik G. Pastor aufgenommen.

Es gab auch Sammelblätter mit 6 Seiten, sowie einige Zeit  Themen-Ergänzungsbände.

Ich habe für das Erscheinungsjahr 2009 der Blattsammlung an der Erstellung als Autor und Redakteur mitgearbeitet.

Insgesamt sind ca. 1400 Blätter erstellt worden.

p.s.: Das hier verwendete Radio (Nora Norettine) wurde von mir zum Photgraphieren bereit gestellt. ... zu diesem Gerät


Zwischenzeitlich scheinen viele Kopien (Raubkopien?) in Papierform und Datenträgerform zu existieren, die auch in Internet-Auktionshäusern angeboten werden ...

 

 


 

Publikationen des Deutschen Rundfunk-Museum e.V.:

Weiterhin gab das Museum auch einige interessante Fachliteratur zur Rundfunk- und Fernsehgeschichte und Farbfernsehgeschichte (PAL) Deutschlands (auch ex DDR) heraus oder war anders beteiligt:

 

Cover Titel / Inhalt
Autor / Photograph
Verlag ISBN

Jahr

 

Deutsches Rundfunk-Museum. Museumskatalog

Museumskatalog
Blatt-Sammlung

 

 

... mehr (weiter oben)

Heide Riedel / Ulrich Thiele / Andreas Springer
Deutsches Rundfunk-Museum e.V.

 

 

 

vergriffen

1975-1987
 

rdfmu29x.jpg

Postkarten-Serie 1
(einfarbig)
Andreas Springer Deutsches Rundfunk-Museum e.V.

 

 

vergriffen

1975
 

Hörfunk und Fernsehen in der DDR, Heide Riedel

Hörfunk und Fernsehen in der DDR Heide Riedel Literarischer Verlag Braun

3-88097-078-5

 

 

vergriffen

1977
 

postkarten.jpg

Postkarten-Serie 2

(farbig)

Andreas Springer Deutsches Rundfunk-Museum e.V.

 

 

 

 

vergriffen

1978?
 

Hörfunk im Zeitalter des Fernsehens, Oswin / Heide Riedel

anklicken

HÖRFUNK IM ZEITALTER

DES FERNSEHENS

(Zeichnungen, Leporello) 42 Seiten.

 

In drei Faltblattsystemen mit jeweils 14 Seiten hat Oswin eine sehr gelungene zeitkristische Zeichnungsserie zum Thema Radio und Rundfunk geschaffen. Für den Zeitzeugen dieser Jahrzehnte ein graphischer Leckerbissen.

Oswin / Heide Riedel

 

 

 

Der interessierte Betrachter kann für Stunden die vor witzigen Details strotzenden Zeichnungen genießen!

Deutsches Rundfunk-Museum e.V.

 

 

 

vergriffen

1979
 

60 Jahre Radio. Von der Rarität zum Massenmedium, Heide Riedel

60 Jahre Radio

Von der Rarität zum Massenmedium

Heide Riedel Deutsches Rundfunk-Museum e.V.

 

 

 

 

vergriffen

1983

 

2. erweiterte  Auflage  1987

Fernsehen, Von der Vision zum Programm, Heide Riedel

Fernsehen - Von der Vision zum Programm Heide Riedel
Deutsches Rundfunk-Museum e.V.   1985

PAL, Das Farbfernsehen, Walter Bruch,Heide Riedel

PAL

Das Farbfernsehen

Walter Bruch - Heide Riedel.

Das Buch kann durchaus als Standardwerk über die Entwicklung des deutschen PAL-Farbfernseh-Systems angesehen werden.

Deutsches Rundfunk-Museum e.V.   1987
 bruch-pionier.jpg

Walter Bruch - Ein deutscher Fernsehpionier
Zum 80. Geburtstag.

 

47 Seiten.

 

 

Heide Riedel Fernseh- u. Kinotechnik Gesellschaft

 

 

 

vergriffen

1988
 

Archiv-Verlag Radio Sammelblätter

Sammelblätter

 

 

... mehr (weiter oben)

Texte: Reinhard Exner  / Heide Riedel  / Rainer Steinführ /  Ulrich Thiele /  andere

 

Photos:  Hendrik G. Pastor -  Andreas Springer 

 Archiv-Verlag

über 1400 Sammelblätter

 

 

vergriffen

1992-2009
 

Mit uns zieht die neue Zeit. 40 Jahre DDR-Medien, Heide Riedel

Mit uns zieht die neue Zeit
40 Jahre DDR-Medien
Heide Riedel
Vistas, Herausgeber Heide Riedel, Eine Ausstellung des DRM 3-89158-095-9 1993
 

70 Jahre Funkausstellung, Politik Wirtschaft Programm, Heide Riedel

70 Jahre Funkausstellung
Politik, Wirtschaft, Programm
Heide Riedel Vistas, Ein Projekt des Deutschen Rundfunk-Museums e.V.

3-89158-127-0

 

 

 

vergriffen

1994
 

Nauen sendet, Heide Riedel

Nauen sendet Mitautorin Heide Riedel Telefunken Sendertechnik, Thomcast, Deutsche Telekom, Deutsche Welle

 

 

vergriffen

1997
  Über 150 redaktionelle rundfunkhistorische WEB-Seiten des Vereins Reinhard Exner - Rainer Steinführ - andere Deutsches Rundfunk-Museum e.V.   1998-2013
 

Lieber Rundfunk ..., 75 Jahre Hörergeschichten, Heide Riedel

Lieber Rundfunk...

75 Jahre Hörergeschichten

 

Hochinteressante Geschichte(n) des Umfelds des Rundfunks mit geschichtlicher Einordnung. in 6 Kapiteln Viel Hintergrundmaterial. 357 Seiten, viele Abbildungen und Dokuments-Scans

Heide Riedel Vistas, Herausgeber DRA und DRM
3-89158.248-X 1999
 

Demokratie und Maulkorb, Maral Herbst

Demokratie und Maulkorb

 

Der deutsche Rundfunk in Berlin zwischen Staatsgründung und Mauerbau.

 

Dissertation in 6 Kapiteln

Maral Herbst Vistas, Herausgeber DRM 3-89158-327-3 2002
 

Funken - Wellen - Radio, Ralf Ketterer

Funken - Wellen - Radio

 

... mehr

Ralf Ketterer Vistas, Herausgeber DRM 3-89158-375-3 2003
 

Dreimal auf Anfang, Fernsehunterhaltung in Deutschland, Wolfgang Mühl-Benninghaus

Dreimal auf Anfang
Fernsehunterhaltung in Deutschland (in BRD und DDR)

 

!6 Beiträge und Interviews mit Personen der Branche. Viele Zeitzeugen und Prominente kommen zu Wort.

 

370 Seiten, viele Abbildungen

Wolfgang Mühl-Benninghaus Vistas, Herausgeber Mühl-Benninghaus, gefördert vom DRM 3-89158-425-3 2006
 

Libelle, Baby, Heinzelmann. Stereo 3D, Bussche, Meisterstein, Johanningmeier, Steinführ

Libelle, Baby, Heinzelmann

Stereo-3D-Fotos auf CD-ROM mit Erläuterungen und Stereo-Brille

Photos / Design: Bussche - Meisterstein

 

Bearbeitung: Thorsten Johanningmeier -   Rainer Steinführ

Deutsches Rundfunk-Museum e.V.
   2010

 

 


 

Aktivitäten des Vereins:

 

Was bot der Verein  der Allgemeinheit im Rahmen seiner Gemeinnützigkeit u.a. an?

  • Sammeln von rundfunkhistorisch relevanten Exponaten, Literatur, Zeitschriften, Bildmaterial und sonstigen Medien

     
  • Veranstaltung von sechs Ausstellungen (anklicken: 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012) auf den Berliner IFA-Messen "Internationale Funkausstellung" mit einer Gesamtbesucherzahl von wohl über 103 000 Menschen. Dabei wurde auch das Projekt "Schule-IFA" unterstützt.

  • Präsentation einer umfangreichen und sehr gut besuchten WEB-Site mit einer online-Ausstellung, die über 1440 Exponate mit umfassenden Informationen zeigte.

  • Veranstaltung von mehreren "technischen Plaudereien". Beispiele: Vorstellung des Vorkriegsfernsehers Telefunken FE6, Besichtigung des Rundfunkhauses des ehemaligen RIAS und jetzigen DLF (DLR), Besichtigung der Sendestelle Berlin-Britz oder Besichtigung des Radiosenders in Oranienburg / Zehlendorf.

  • Auskunftsservice zu rundfunkhistorischen Fragen von Tausenden WEB-Seiten-Besuchern und Bearbeitung von telefonischen oder brieflichen Anfragen.

  • Beratung von Presse, Rundfunk, Fernsehen zu rundfunkhistorischen Themen

  • Diverse Interviews durch Museum-Verein-Mitarbeiter mit Presse, Rundfunk und Fernsehen

  • Diverse Film- und Videoaufnahmen von Exponaten in den Räumen des Museums für Fernsehproduktionen

  • Herausgabe eines ersten Gerätekatalogs (siehe weiter oben)

  • Herausgabe und Mitherausgabe diverser Publikationen (siehe Tabelle weiter oben)

  • Mitherausgabe der berühmten "Archiv-Verlag"-Sammelblätter (siehe weiter oben)


  • Verleih von rundfunkhistorischen Exponaten an Film- und Fernsehproduktionen

  • Wander-Stereo-Photo-Ausstellung (auch in Rundfunkanstalten der ARD)

  • Schaltbild-Service, der sehr gut vom Publikum angenommen wurde

  • Röhren-Prüf-Service in Potsdam

  • Geräte-Vorführungen beim "Allgemeinen Blinden- und Sehbehinderten Verein" in Berlin

  • Online-Bilder-Preisrätsel

  • Geocaching-Aufgaben


  • Auftritt bei Veranstaltungen (z.B. Blindenverein, Straßenfesten, Tag der offenen Tür)

 

 

Die Post-Anschrift:

Deutsches Rundfunk-Museum e. V.

Marlene-Dietrich-Allee 20
14482-Potsdam-Babelsberg
Germany
http://www.drm-berlin.de


Telefon 0331 5812180

 

 Auf den folgenden Seiten werden u.a. über  110 Exponate mit ihren technischen Daten vorgestellt.

 

 

Das DRM auf den IFA-Ausstellungen 2007 - 2012


Insgesamt konnte der Verein ca. 103000 Besucher verzeichnen

und zeigte insgesamt 310 Exponate.

 

 

Das Deutsche Rundfunk-Museum auf der IFA in Berlin 2007:

 

- ca. 10000 Besucher, ca 50 Exponate -


Klicken Sie auf das Photo, um zu dem gesonderten Bericht von der IFA zu kommen


 

Zum Bericht vom Stand des Museums auf der IFA 2007

Mehr zur Geschichte der Internationalen Funkausstellungen (IFA)


 

Das Deutsche Rundfunk-Museum auf der IFA in Berlin 2008:

 

- ca. 20000 Besucher, ca 55 Exponate - 


Klicken Sie auf das Photo, um zu dem gesonderten Bericht von der IFA zu kommen


 

Zum Bericht vom Stand des Museums auf der IFA 2008

 

Mehr zur Geschichte der Internationalen Funkausstellungen (IFA)


 

Das Deutsche Rundfunk-Museum auf der IFA in Berlin 2009:

 

- ca. 15000 Besucher, ca. 65 Exponate -


Klicken Sie auf das Photo, um zu dem gesonderten Bericht von der IFA zu kommen

2009-ifa-drm-uebersicht.jpg

 

Zum Bericht vom Stand des Museums auf der IFA 2009

 

Mehr zur Geschichte der Internationalen Funkausstellungen (IFA)


 

Das Deutsche Rundfunk-Museum auf der IFA in Berlin 2010:

 

- ca. 12000 Besucher, ca. 40 Exponate -

 

Klicken Sie auf das Photo, um zu dem gesonderten Bericht von der IFA zu kommen

2010-ifa-drm-uebersicht.jpg

 

Zum Bericht vom Stand des Museums auf der IFA 2010

 

Mehr zur Geschichte der Internationalen Funkausstellungen (IFA)


Das Deutsche Rundfunk-Museum auf der IFA in Berlin 2011:

- ca. 20000 Besucher, ca. 60 Exponate -


Klicken Sie auf das Photo, um zu dem gesonderten Bericht von der IFA zu kommen

2011-ifa-drm-uebersicht.jpg

Zum Bericht vom Stand des Museums auf der IFA 2011

 

Mehr zur Geschichte der Internationalen Funkausstellungen (IFA)


Das Deutsche Rundfunk-Museum auf der IFA in Berlin 2012:

 

ca. 26000 Besucher, ca. 40 Exponate -


Klicken Sie auf das Photo, um zu dem gesonderten Bericht von der IFA zu kommen

2012-drm-dra-uebersicht.jpg

Zum Bericht vom Stand des Mueums auf der IFA 2012

 

Mehr zur Geschichte der Internationalen Funkausstellungen (IFA)


 

 

Hier der Themenbereich, wie er auf der WEB-Site des ehemaligen DRM angeboten wurde. Dabei sind aber nicht die vielen jeweilgen Folgeseiten zu erkennen. Auch ist hier nicht das komplette Online-Shop zu sehen:

 

 

 

Startseite

 

 

Über uns

 

 

Geschichte

 

 

Themen-1


 

Themen-2

 

 

Ausstellung


 

Impressum /Kontakt


 

Startseite

 

Menü-Alt

 

Neuigkeiten

 

Termine

 

 Fragen / Antworten

 

 Gästebuch

 

Medien

 

-- Photo-Galerie

-- Audio

-- Video

 

 

Über uns

 

Museum 1967

 

-- 1973 - 1988

-- 1989 - 1997

-- 1998 - 2006

-- 2007

-- 2008

-- 2009

-- 2010
-- 2011

-- Autoren


Der Verein

 

-- Satzung

-- Mitgliedschaft

 

Mitgliederbereich

 

 

Geschichte


Rundfunkgeschichte


-- Mikrofieber


-- Rundfunkfieber


Funkhäuser


-- Voxhaus

-- HdR Berlin

-- RIAS


Zeitzeugen

 

Rundfunk und Politik

 

Themen-1


Technikgeschichte

 

-- 1922 - 1932

-- 1933 - 1945

-- 1945 - 1970

-- 1971 - 1989

-- 1990 - 2009

-- ab 2010


Funkausstellungen


-- 1924 - 1932

-- 1933 - 1945

-- 1950 - 1959

-- 1961 - 1970

-- 1971 - 1979

-- 1981 - 1989

-- 1990 - 2010

-- ab 2011

 

Themen-2


Rundfunk?

 

Röhrenentwicklung


Der rote Knopf


 Vom Walkman zum iPod

 

Farbfernsehen

 

Videorecorder

 

Analog --> digital


Bildschirmtext


Kunstkopf


Ersttagsbriefe

 

Smartphones

 

Ausstellung

 

Impressum / Kontakt

 

 

 Insgesamt  gab es auf mehr als 1600 WEB-Seiten ca. 6650 Photos, Grafiken, Videos und Audio-Dateien.

 

So sah eine der über 1400 Exponate-Seiten des DRM-WEB-Auftritts aus:


- anklicken -

drm-seite.jpg

Ich war für diese Seite der Text- und Bild-Autor

 

Personen des Vereins:

In der letzten Amtsperiode des Vereins waren im Vorstand verantwortlich: Hans-Bodo von Dinklage, Dr. Jörg-Uwe Fischer, Ulrich Thiele, Marion Schwarzkopf und Marita Held.

 

Mitarbeiter waren: Thorsten Johanningmeier, Johannes Penno und Rainer Steinführ.

 

Bei den Ausstellungen dabei waren u.a. : Wolfram Behrensmeier,  Norbert Nordmeyer, Peter Rahn, Boris Witke, Hubert Zach

 

 


 

 

Nachträge:

 

 29.07.2014: Der größte Teil des Gerätebestands des DRM / DRA geht an das Technoseum in Mannheim über:

 

Am 29.7.2014 wurde auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, daß u.a. der größte Teil des Gerätebestands des ehemaligen Deutschen Rundfunk-Museum e.V. und des Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg (DRA), sowie eine große Gerätesammlung des SWR an das Technoseum in Mannheim übergeht.

 

Damit kann die Geschichte des ehemaligen Deutschen Rundfunk-Museum e.V.  als abgeschlossen betrachtet werden. Bei Auflösung des gemeinnützigen Vereins mussten die Bestände (soweit noch im Eigentum des Vereins) an eine ebenfalls gemeinnützige Institution weitergereicht werden, ebenso der nächste Schritt der Weitergabe vom DRA mußte Gemeinnützigkeit zum Ziel haben.


Beim DRA in Babelsberg (Marlene-Dietrich-Allee 20) verbleibt in der bemerkenswerten Foyer-Ausstellung mit über 100 Exponaten ein sehenswerter Querschnitt von Radio/Fernseh-Endgeräten zur Besichtigung. Diese Exponate sind einen Besuch im Gebäudes des DRA wirklich wert (... mehr dazu hier).  Man hört, daß das Technoseum in den kommenden Jahren auch einen Exponate-Bereich mit dem Themenbereich Rundfunkgeschichte aufbauen will.

 

-----------------

 

12.08.2014: Einige Hinweise zum "Niedergang" des Vereins mit Gegenposition zu einigen Einschätzungen im WWW:

Im WWW wird von einem zumindest damals themenverwandten und vielleicht auch konkurrierenden virtuellen Museum Einiges zum Deutschen Rundfunk-Museum e.V. behauptet, was ich als ehemaliges Mitglied des Vereins so nicht stehenlassen will:


Richtig ist, daß der Anfang vom Ende des Rundfunk-Museum mit der Kündigung der Räumlicheiten unter dem Funkturm und der Streichung der finanziellen Mittel durch den Berliner Senat begann. Das lag aber damals sicher nicht primär an persönlichen Verhaltensmustern von Mitarbeitern des Museums.  Das waren vielmehr fast ausschließlich lokalpolitische Beweggründe und (vermeintliche Sparzwänge) , die nicht oder kaum mit dem Verhalten des Vereins zu begründen waren. 


Ein Verein, der tatsächlich ein reales (und auch recht gut besuchtes) Museum mit festangestellten Mitarbeitern betreibt, hat hohe laufende Kosten, die NIEMALS allein durch Mitgliedsbeiträge finanzierbar sind. Der Verein wurde damals hauptsächlich durch Mittel der ARD, des Senats und indirekt durch Bereitstellung der Räume durch die Messegesellschaft Berlin getragen.

 

Die Messegesellschaft wollte unbedingt die an exponierter Stelle direkt unter dem Funkturm gelegene Örtlichkeit selbst nutzen. Fallen zwei dieser Sponsoren aus, ist ein echter Museumsbetrieb nicht mehr möglich, unterstelltes personelles Verhalten der Vereinsverantwortlichen hin oder her.


Man erinnere sich an die Verhältnisse um 1997. SPAREN war Land auf und Land ab die Maxime, es entsprach dem neoliberalen Zeitgeist dieser Jahre. Es kann  aber auch als "kaputtsparen" bezeichnen.

 

Sicher kann man über die richtige oder falsche Strategie des Vereins diskutieren, aber allein dem Vorstand oder der damaligen Museumsleiterin Schuld zuzuschieben, ist einfach zu kurz gegriffen und verkennt die Tatsachen.

 

Der Verein hat davor,  zu der Zeit um 1997 und auch dannach in die Öffentlichkeit gewirkt: Zahlreiche Publikationen, auch die berühmte und von der Fachwelt geschätzte "Lose Blatt-Sammlung" in Zusammenarbeit mit dem Archiv-Verlag belegen das eindrucksvoll. Nicht zu vergessen die "technischen Plaudereien" und andere Veranstaltungen. Vermutungen über das richtige oder falsche Verhalten im persönlichen Umgang mit externen Verantwortungsträgern haben fast zwangsläufig den Nachteil, dass es eben Vermutungen sind. Diese Vermutungen können richtige oder falsche Einschätzungen sein.


Die sogenannten "informierten Kreise" innerhalb des Vereins hätten doch im Verein Einfluß zur  "richtigen" Strategie nehmen können. Ich war seit 1997 eigentlich auf jeder Mitgliederversammlung dabei. Hier haben sich aber kaum dramatische und unversönliche Diskussionen über die "richtige" Zukunft abgespielt. Oft zerrieben sich aber Vorschläge der Mitglieder oder des Vorstands zur Zukunft am begrenzten Etat. Lediglich die Einführung eines WEB-Auftritts war vielleicht ein wenig zögernd.

 

Klar ist auch, daß über die Jahre immer wieder versucht wurde, finanzierbare Ausstellungsräume zu finden. Die finanzielle Unterstützung durch die ARD ermöglichte immerhin bis zur Einstellung Ende 2012 ein Weiterwirken des Vereins, eben auch mit den jährlichen Funkausstellungen und dem umfangreichen WEB-Auftritt. Die ARD unterstützte hier kräftig durch kostenlose Bereitstellung der Ausstellungsflächen, allerdings mußte der Verein jeweils die nicht unerheblichen Ausrüstungs- und Exponate-Vitrinen / Plattformen / Möbel finanzieren.


Sicher ist für eine positive Mitgliederentwicklung ein Verein ohne tatsächliches Museum nicht das Optimum, aber das geht doch anderen Vereinen und Museen ebenso. Auch Fernseh-Museen?


Jedenfalls haben die Vereinsmitglieder nicht aufgegeben und sich um veränderte Aufgaben bemüht. Nachdem die Geräte teilweise an das DRA verkauft wurden, um Schuldenfreiheit zu erlangen, hat sich zusammen mit dem DRA in Potsdam dort eine kleine aber feine Geräteausstellung etablieren können. Die  schon erwähnte "Lose Blatt-Sammlung" wurde weitergeführt. Diese Blätter erforderten viel redaktionelle Arbeit bis hin zur Erzeugung qualitativer Photos.


Der Aufbau und die Modernisierung der dann sehr erfolgreichen WEB-Seite brachte bald eine so nicht leicht woanders zu findende Geräte-Ausstellung von über 1400 Exponaten mit (für Vereinsmitglieder) detaillierten Informationen. Auch für Nichtvereinsmitglieder waren die guten Exponate-Fotos interessant. Der Ruf dieser vielfach angeklickten WEB-Seite war gut.


Und - besonders wichtig - ab 2007 war der Verein (bis 2012) jedes Jahr auf der internationalen Funkausstellung mit einem Stand vertreten. Das war jedesmal für den Verein eine erhebliche logistische Herausforderung, die nur durch die Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder gestemmt werden konnte.


In diesen Jahren hat es weit über 103000 Besucher (einschließlich des Jugend-Projekts SCHULE@IFA) auf dem Stand gegeben. Presse, Rundfunk, Fernsehen brachte zusätzlich Aufmerksamkeit. Das sollen andere Museen mit ähnlichen Themen erst einmal nachmachen.

 


Fazit: Nicht die Personen des Vereins - bis hin zum Vorstand - haben den Niedergang verschuldet, sondern eher die Streichung der finanziellen und sachlichen Mittel über die Jahre hinweg. Ein Schicksal, daß leider viele andere Vereine und Museen teilen mussten.

 

Erfreulich ist, dass diese Seite hier (auch insbesondere nach dem Offline-Gehen des Vereins) eine hohe Zugriffzahl durch Besucher im WWW hat.

 

Sie haben noch Fragen zum ehemaligen Deutschen Rundfunk-Museum e.V. oder wollen sich zum Thema äußern?  E-mail-Formular (Betreff" DRM") auswählen. Auch mein Gästebuch kann dafür Kommentierungen genutzt werden.

 

 


 

Einige persönliche Anmerkungen zum ehemaligen Deutschen Rundfunk-Museum e.V.  und zu meinem Bezug zum Verein:

 

- Dank an Reinhard Exner für die Mithilfe bei der Gestaltung dieser Seite und jahrelange Zusammenarbeit. -


- Dank für die jahrelange Vorstandsarbeit an Hans-Bodo von Dincklage (Vereinsvorsitzender) und Dr. Uwe Fischer (Stellv. Vereinsvorsitzender),

die sich mit großem Engagement für den Verein eingesetzt haben und mit denen ich gern zusammen gearbeit habe. -


- Dank an die Vereinsmitglieder, die mit mir zusammen die Funkausstellungen betreut haben.

Das war eine gute Zeit! -

 

Ich war seit 1997 Mitglied des Vereins und habe bei den Versteigerungen 1997, bei den Umzügen nach Adlershof und nach Potsdam über viele Wochen hinweg intensiv mitgeholfen u.a. beim Umzug, bei dem Lagerwiederaufbau, Vitrinenaufbau, usw. Weiter habe ich bei vielen Besuchen auch sonst geholfen und auch diverse Geräte meiner Sammlung für die Archiv-Verlag-Blätter zum Photographieren bereitgestellt. Weiter habe ich dem Verein diverse Geräte überlassen. Im Gegenzug durfte ich auf die Datenbestände des Vereins zurückgreifen und diese Informationen auch auf dieser WEB-Site hier verwenden. Das gilt auch für selbst aufgenomme Photos von Geräten des Museums. Später war ich auch für einige Jahre angestellter technischer Berater des Vereins und habe einige Funkausstellungsstände technisch organisiert und mitbetreut. Auch hier konnte ich von diesen öffentlichen Auftritten Geräte-Photos machen, die ich dem Verein zur Nutzung bereit stellte, aber auch auf dieser WEB-Site hier nutzen konnte.

 


... zum Seitenanfang

 

 

Rainer Steinführ (RST, wumpus) / EX 10.10.2012 / 20.12.2014

© 1996/2017 Wumpus Welt der Radios. Rainer Steinführ, WGF | Besucherzähler: 1.734.479

Kontakt & Impressum | Sitemap | Admin-Login | Seitenanfang ↑